VISA und Mastercard denken über Gebührensenkung nach

VISA und Mastercard denken über Gebührensenkung nach


Wer eine Kreditkarte besitzt, der kennt die teils saftigen Aufschläge für eine Buchung. Im August werden diese Zusatzgebühren jedoch abgeschafft. Visa und Mastercard wollen dieses Ersparnis an ihre Kunden weitergeben.

Kreditkarten stehen für unkompliziertes und schnelles Zahlen. Für viele Menschen sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, was Angebote für echte Kreditkarten ohne Schufa oder Prepaid-Kreditkarten verdeutlichen. Doch unter all den Kreditkartenangeboten das richtige zu finden, war auch aufgrund der Transaktionsgebühren nicht immer leicht. Sollte es eine schicke Motivkarte sein, wie etwa die Audi Visa Card, dann konnten sich Kunden zwar an einigen Bonusprogrammen erfreuen, die teilweise heftig ausfallenden Aufschläge wurden trotzdem nicht minimiert.

Ersparnis an die Konsumenten weitergeben

Die Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard fordern nun die Händler auf, ihre Kunden nicht mehr mit derartigen Aufschlägen zu belasten. Speziell in der Reisebranche und bei Elektronikhändlern sollen die Zusatzkosten exorbitant in die Höhe schießen. Ab dem 1. August 2015 ist damit allerdings Schluss, da die Kommissionen für das Bezahlen mit Kreditkarte abgeschafft werden. Visa und Mastercard drängen auf diesen Beschluss. Hintergrund ist ein Entscheid der Wettbewerbskommission. Für die Händler sinken ab August die Gebühren für Kartentransaktionen drastisch. Die Kartenindustrie fordert nun, dass die Händler ihre hohen Aufschläge wegfallen lassen sollen, damit der Endkonsument davon profitieren könne.

Die Kartenanbieter können jedoch die Händler nicht dazu zwingen, auf Zusatzgebühren zu verzichten. Visa und Mastercard sind also vielmehr auf die Zahlungsdienstleister angewiesen, dass diese Händler dazu auffordern, ihre Zusatzkosten für Visa und Mastercard zu streichen. Beim Schweizer Marktführer Six ist man diesem Vorhaben gegenüber aufgeschlossen. So informiere Six seit einiger Zeit die Händler, dass ab August alle gängigen Zahlungsmittel (Bargeld, Debitkarten, Kreditkarten) gleich zu behandeln seien.
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